Die Mitochondria Gallery ist stolz darauf, „The Line Between“ zu präsentieren, diese Ausstellung zeigt neue Werke von Mamus Esiebo (Lagos, Nigeria) und Nedia Were (Nairobi, Kenia). Beide bildenden Künstler präsentieren Arbeiten in Form von figurativen oder Porträts, die die lebendigen, energetischen, alltäglichen und schönen Interaktionen annehmen, die sie im Ökosystem der jeweiligen Städte beobachten, in denen sie leben.

Mamus dekonstruiert seine farbenfrohen Erfahrungen des Großstadtlebens in Lagos, Nigeria, wo er die mangelnde Work-Life-Balance, familiäre Erwartungen und das Streben nach Selbstidentifikation in eine idyllische Umgebung verwandelt. Die Themen in seinen Werken sind in Szenen platziert, die ein Gleichgewicht der Lebensenergie darstellen. Seine charakteristische Verwendung von Nadelstreifen und kräftigen Farben werden verwendet, um Kleidung auf seinen Figuren und auf Oberflächen von Objekten in der Szene darzustellen. Er fängt den Blick ein, den Liebende in den Momenten vor Beginn eines romantischen Kurzurlaubs teilen, in denen Vorfreude und Nervenkitzel fieberhaft sind. Er erforscht auch die Ruhe, ein öffentliches Schwimmbad ohne Fremde, nur ein bekanntes Gesicht und ein Getränk in der Hand zu teilen. Mamus erforscht auch die Minutien von Interaktionen in unserem sicheren Raum.

Nedia präsentiert ein neues Werk, das eine Dokumentation von Menschen ist, mit denen er täglich in Nairobi, Kenia, interagiert. Die Geschichten, die Nedia in dieser Serie erzählt, drehen sich um die Darstellung von Personen mit dunkleren Hauttönen in den Medien und den Mangel an positiver Repräsentation. Diese Arbeiten verstärken die Botschaft von Selbstliebe, Akzeptanz und dem Trauma, das mit dem Leben in einer globalisierten Welt verbunden ist, die Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe marginalisiert hat. Diese Porträts von schwarzen Mädchen und schwarzen Jungen, die von Nedia verewigt wurden, zeigen das Leuchten und die Lebendigkeit dunkler Hauttöne, während sie elegant Licht über ihre Gesichter absorbieren und reflektieren. Der Blick seiner Sujets entführt den Betrachter in eine Zeitkapsel aus Nairobi, wo der Betrachter in ein Gespräch mit dem Subjekt wandert.

set Kunst & Handwerk

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